Geist gegen Gewalt, Tiefsinn gegen Ideologie (Symbolbild:Netzfund/Twitter)

Mega-Grün und Mega-Links: Diese zwei Begrifflichkeiten kennzeichnen die Lage im Deutschland des ausgehenden Jahres 2022 maßgeblich. Sämtliche Prognosen sind eingetreten und zwar sehr viel schlimmer, als es selbst von den ärgsten Pessimisten vor etwas über einem Jahr befürchtet wurde. Vor allem in Person der Bundesinnenministerin Nancy Faeser ist die weitere Entwicklung Deutschlands zu einem zutiefst autoritären und repressiven Staat angelegt. Selten zuvor wurde ein derart wichtiges politisches Schlüsselressort wie das des Inneren mit soviel ideologischer Schieflage geführt. Zuweilen mag man in der Stringenz von Faesers Handeln sogar eine gewisse Bösartigkeit entdecken. Ginge es nach ihr, hätten sämtliche Bürger, die nicht explizit grün, links und woke gepolt sind, schon heute garantiert nichts mehr zu lachen. Wir sehen: Unbegrenzte Macht und völlige Verblendung gehen einmal mehr eine unheilvolle Allianz ein.

Darüber hinaus wurden staatlicherseits zahllose Freiheiten, individuelle Entfaltungsmöglichkeiten und Handlungsfreiräume abgewürgt und ausgebremst – auch und vor allem seitens unserer Wirtschaft und Industrie, die durch überbordende Bürokratie, Klimawahn und hausgemachte Energiekrise sukzessive ausgebremst und ruiniert werden – bis hin zum völligen Stillstand einzelner Wirtschaftszweige, die aus bekannten, angeblich der Ökologie geschuldeten Gründen zum Erliegen gekommen sind. Widerspruch oder Kritik zu dieser selbstmörderischen Politik wird natürlich nicht geduldet, das wäre dann schon „Delegitimation”.

Ideologie ersetzt Realität, deshalb wird die Wahrheit unterdrückt

Zudem unterstützen ganze Kohorten von selbsternannten Faktenfindern, System-Journalisten und sonstigen Claqueuren die Regierung in ihrem unrühmlichen, bellizistischen Treiben nach Kräften. Die einst edelste Pflicht des Journalisten, eine Regierung neutral und ausgewogen zu kritisieren, hat heutzutage in den Leitmedien keinerlei Relevanz mehr. Eine entmenschlichte, entrechtete Gesellschaft entsteht, in der das Individuum nichts mehr gilt.

Schlimmer noch: Nach derzeitigem Stand der Dinge haben  die Lebensqualität und -freude im Land unter der eisernen Knute der Ampel so signifikant abgenommen, dass selbst unaufgeregte Zeitgenossen inzwischen mit dem Gedanken spielen, auszuwandern. Das einzig, worauf bei „Scholz & Friends” Verlass ist, ist das permanente Einfordern und Erzeugen von Konformismus, Untertänigkeit und Hörigkeit, wozu Unsicherheit und Angst geschürt werden. Die Masche wurde in Corona getestet, jetzt wird sie auch ganz ohne Virus angewandt. Zu allem Übel kommt hinzu, dass es mit mit den immer höher ansteigenden Steuerbelastungen und Lebenshaltungskosten selbst für Gutverdiener in naher Zukunft fast unmöglich sein wird, Wohneigentum zu erwerben, geschweige denn neuen Wohlstand oder gar Vermögen zielführend aufzubauen. Man lebt vielmehr von der Substanz, sofern man noch über eine solche verfügt. Die Verarmung weiter Bevölkerungsteile ist bereits im Gange. Die Tafeln kollabieren unter dem wachsenden Andrang. Ältere Menschen sieht man immer öfter beim Pfandflaschensammeln, oder sie gehen wieder in die Wälder, um dort Holz zu klauben, damit sie es warm haben.

Panta rhei!

Der totale Staat, so wie ihn Carl Schmitt und Ernst Forsthoff definierten, markiert seine Feinde, weil die totalitäre Ordnung Feinde braucht. All diese desillusionierenden Tatsachen könnten einen doch sehr einschüchtern und hoffnungslos stimmen. Aber – wie es weiland schon Friedrich Hölderlin, der rastlose Grenzgänger und rasende Wahnsinnsgenius unter Deutschlands Poeten, erkannte: In der Not wächst auch das Rettende nach. Jedes Verbotsschild kann man auch umkehren, jede ideologiebasierte Amtsführung beenden. Schließlich ist auch jeder Politiker am Ende ultimativ austauschbar –  und selbst der Zeitgeist kann sich ändern, so, wie es schon immer war. Die einzige Konstante ist bekanntlich immer die Veränderung – nichts bleibt wie es ist; panta rhei, alles ist im Fluss. Von daher wäre es eigentlich durchaus geboten, zuversichtlich ins neue Jahr zu starten.

Dies nicht zuletzt auch, weil es im alternativen Medienbereich der Gegenöffentlichkeit und hier insbesondere speziell im konservativ-liberalen Spektrum, dem auch Ansage! angehört, durchaus auch einiges an neuen, vielversprechenden Formaten gibt. So wie beispielsweise den stets hörenswerten „Kontrafunk”,  den „Sandwirt” oder noch einige mehr. Hier wird noch anspruchsvoller Journalismus ohne weltanschauliche Einengungen und Leitplanken geboten, hier kann man Orientierung finden und sich offen austauschen – und des weiteren zu der tröstlichen Einsicht gelangen, dass es immer noch genügend Andersdenkende in Deutschland gibt, die dem grassierenden linken Wahnsinn hierzulande Paroli bieten. Getreu dem Motto: Es gibt immer Hoffnung, auch in dunkelster Nacht. Wohlan denn, werte Mitstreiter – es liegen spannende und herausfordernde Zeiten vor uns. Gehen wir es an!

Quelle

Von Morpheus

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