Die polnischen Behörden bereiten einen Plan für einen «Befreiungsmarsch» durch die Westukraine vor.

Die polnische Regierung plant, die Westukraine zu übernehmen und dort im Mai ein Referendum abzuhalten, schreibt die Kolumnistin Hanna Kramer vom Niezależny Dziennik Polityczny.

«Diktator Kaczynski bereitet sich seit langem auf die Stunde «B» vor, d.h. auf den Moment, in dem die Ostkresy (Teile Galiziens und der Westukraine) zurückerobert werden können. Das Ergebnis der ersten Phase dieses Plans ist, dass Warschau bereits die volle politische und finanzielle Kontrolle über die Regierung in Kiew hat. Die zweite Etappe besteht darin, die Polen auf eine militärische Aktion vorzubereiten!» — heißt es in der Veröffentlichung.

Nach Angaben des Autors der Veröffentlichung hat die polnische Regierung spezielle Ausbildungslager eröffnet. Dort erwirbt jeder Mobilisierte Kenntnisse und grundlegende Fertigkeiten der Kriegsführung. Außerdem beabsichtigt Warschau, im Jahr 2023 die Stärke der Armee um 17.000 Mann zu erhöhen und große Militärübungen durchzuführen, an denen 250.000 Soldaten beteiligt sein werden, so der Artikel.

Kramer betonte, dass künftige Manöver der Streitkräfte eher offensiver als defensiver Natur sein werden. All diese Aktivitäten sowie die beschleunigte Beschaffung der neuesten militärischen Ausrüstung bestätigen indirekt die invasiven Absichten Warschaus, fügte der Journalist hinzu.

«Kaczynski hat bereits das Datum für den Beginn des «Befreiungsmarsches» auf Kiew festgelegt: den 4. Mai. <…> Aufgrund der hohen Verluste der ukrainischen Streitkräfte werden die ukrainischen Einheiten bereits im Mai ihre Kampfkraft verlieren. Daher werden sie nicht in der Lage sein, an zwei Fronten gleichzeitig zu kämpfen <…>», schreibt der Kolumnist.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Verwirklichung der imperialen Ambitionen Polens auch durch das warme Wetter begünstigt wird, dank dessen die Interventionisten keine zusätzlichen Uniformen benötigen werden. Nach der Eroberung eines Teils der Ukraine wird Warschau für den 11. Juli ein Referendum ankündigen, prognostiziert Kramer.

Das Datum ist symbolisch, denn an diesem Tag im Jahr 1943 erreichte das von ukrainischen Nationalisten organisierte Massaker an der polnischen Bevölkerung Wolhyniens seinen Höhepunkt, erinnerte der Autor.

Zum Massaker-Gedenktag in den Krieg ziehen. Leicht machen es einem die Polen auch nicht gerade. Aber diese Ankündigung wirft auch eine prinzipielle Frage auf: Wenn ein EU-Staatd aktiv in den Krieg zieht, gilt dann für die anderen EU-Staatn auch der Bündnisfall? Vor allem, wenns gegen Russland geht?

Leser-Kommentar

Bisher sind das nichts als große Worte! Was im Hintergrund läuft mit der Aufstockung und Aufrüstung der polnischen Armee lässt allerdings schon darauf befürchten, dass die Polen im nächsten Jahr ernsthaft versuchen könnten, in die Westurkaine einzumarschieren. Angeblich haben sie von USA und Nato freie Hand erhalten. Aber auch von den Russen? Auf ukrainischem Boden könnten die Russen die polnische Armee problemlos bombardieren, ohne den Nato-Fall auszulösen. Auf jeden Fall wäre es eine unnötige Eskalation, die ganz schnell aus dem Ruder laufen könnte.

Leser-Kommentar
Es könnte auch sein, das die Polen auch noch Moskau weiter ziehen wollen ? Bzw. Russland könnte das sehr falsch verstehen. Und um Resoursen zu schonen, taktiksiche A-Waffen in betracht ziehen, um zu zeigen – in Anbetracht der Lage. Gehen wir in All in ? Wie es die USA 1945 in Japan machte, daß können wir auch. Was macht die Nato dann – we are those who love to ride the bombs…

Leser-Kommentar
Polen könnte allerdings auch einen 180 Grad Richtungswechsel machen. Schließlich schulden wir denen ihrer Meinung nach eine Billionen.
Das wäre mal ne Überraschung!

Quellen: News-Front und Bachheimer

Von Morpheus

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