„Catastrophic Contagion“ heißt das jüngste Planspiel von Bill Gates. Das Szenario: 15 Millionen tote Kinder durch eine „katastrophale Ansteckung“. Eine neue Dimension zeigt sich in der aktiven Beteiligung einer hochrangigen deutschen Delegation. Wird da etwa an der nächsten „Pandemie“ gebastelt?

Die sogenannten Corona-Jahre von 2020 bis in die jüngste Gegenwart verblüffen durch die nachweislich manipulative Kooperation von Politik, Medien, Wissenschaft und philanthropischen Geldgebern im Hintergrund. Zukünftige Aufarbeitungen werden sich weiterhin damit beschäftigen müssen, welche finanzpolitischen Kräfte sich gesamtverantwortlich für einen noch nicht endgültig erkennbaren und sich stetig dynamisierenden Gesundheitsskandal ungeahnten Ausmaßes verantwortlich zeigen.

Als nachdrücklich erkennbare Treiber dieser künstlichen Pandemie können schon jetzt die deutsche EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Verbindung mit Albert Bourla, Chef des US-Pharmagiganten Pfizer, genannt werden. Stichwort: milliardenschwere Impfstoffverträge. Des Weiteren sind als aktive willige Protagonisten bekannte Erfüllungsgehilfen aus deutscher und internationaler Wissenschaft und Politik zu erwähnen. Als großer Strippenzieher mutmaßlicher Geldforderungen wie auch Hintergrundfinanzierungen muss zudem auch weiterhin der „Philanthrop“ Bill Gates genannt werden.

Es sollte daher nicht wirklich überraschen, dass erneut unter der Kontrolle und Regie des Katastrophensehers Gates, in bekannter Kooperation mit der WHO, bereits am 23. Oktober dieses Jahres ein erneutes theoretisches Planspiel durchgeführt wurde. Der Name eines weiteren epidemiologischen Szenarios mit gemutmaßten Auswirkungen auf eine weltweite Gesundheitsgefährdung lautet „Catastrophic Contagion“ (zu Deutsch: „Katastrophale Ansteckung“). Wie auch schon bei dem Prä-Corona-Planspiel Event 201 im Jahr 2019 ist erneut das „Johns Hopkins Center for Health Security“ Gastgeber und Organisator.

Und erneut ist auch wieder Gates Mitautor des Regiebuchs über einen fiktiven gesellschaftlichen Ausnahmezustand. Das Johns Hopkins Center mit Sitz in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland erhielt im November 2021 rund 4 Millionen Dollar von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung. Im Oktober 2022 eher für die Portokasse, vielleicht auch für das Catering von „Catastrophic Contagion“, unwesentliche 96.964 Dollar.

Inhalte und kalkulierende Drohszenarien des Planspiels „Catastrophic Contagion“

Offiziell heißt es auf der Website zu der Veranstaltung im belgischen Brüssel: „Die außergewöhnliche Teilnehmergruppe bestand aus zehn aktuellen und ehemaligen Gesundheitsministern und hochrangigen Beamten des öffentlichen Gesundheitswesens aus Senegal, Ruanda, Nigeria, Angola, Liberia, Singapur, Indien und Deutschland sowie Bill Gates, dem Ko-Vorsitzenden der Bill & Melinda Gates Foundation.“

Die Teilnehmer seien „vor die Herausforderung gestellt“ worden, angesichts der fiktiven „Ungewissheit dringende politische Entscheidungen mit begrenzten Informationen zu treffen“. So weit, so bekannt. Die Simulationsanweisungen erinnern in fataler Weise an die Corona-Jahre 2020 bis 2022. Der Videoausschnitt der „Tischrunde“, also des Planungsstabs, belegt die perfide Fantasie.

Ein fiktiver Nachrichtensprecher verkündet über eine Eilmeldung, dass „Offizielle in zwei lateinamerikanischen Staaten“ der WHO über „mehrere Ausbrüche einer neuen Infektionskrankheit“ alarmierten. Das über „mysteriöses Auftreten“ beängstigende „neuartige Virus“ wird dann auch gleich benannt: „Severe Epidemic Enterovirus Respiratory Syndrome 2025″ (Schweres epidemisches Enterovirus-Atemwegssyndrom) – kurz: SEERS“.

Enteroviren sind Erreger für unspezifische fieberhafte Erkrankungen. Das englische „Seers“ bedeutet übersetzt „Seher“. Ein kleiner „Zwinkersmiley“ von Bill Gates? Das Video möchte beruhigen mit der Einblendung: „Dies ist ein fiktives Szenario.“ „500 bestätigte oder vermutete Fälle“ seien der WHO bereits bestätigt worden. Das Virus „könnte eine Pandemie auslösen, wenn die frühzeitige Eindämmung durch effektive Maßnahmen“ nicht gelingen sollte. Das klingt doch sehr nach dem Verlauf der jüngsten Corona-Krise, aber mit der Anwesenheit von Gates droht keine Gefahr einer möglichen Copyright-Klage.

Es wird der Tisch mit der „außergewöhnlichen Teilnehmergruppe“ eingeblendet. Sorgenfalten stehen in den Gesichtern der „ehemaligen Gesundheitsminister und hochrangigen Beamten des öffentlichen Gesundheitswesens“. Bedarf es bezüglich der nachweislichen Fehler (temporäre Lockdowns auf allen gesellschaftlichen Ebenen, voreilige Zulassungen von neuartigen mRNA-Wirkstoffen) und bekannten Fehleinschätzungen (No/Zero-COVID-Strategien) wirklich eines weiteren künstlichen Szenario-Planspiels, um zukünftig gesundheitspolitisch souveräner zu reagieren? Interessant ist der Beitrag der senegalesischen Gesundheitsministerin Awa Marie Coll-Seck. Sie betonte:

„Sie haben sich nicht zur Führung in den Ländern geäußert. Ich denke, wir müssen vorsichtig sein. Wir können nicht viele Dinge entscheiden, ohne dass die Regierungsspitzen (Leaders) daran beteiligt sind.“

Meinte sie damit die jüngste Dominanz zurückliegender Entscheidungsmacht seitens der WHO, Pharmaindustrie und des Philanthropen Gates in der Corona-Krise? Oder vielleicht sogar, dass der politische Druck noch forciert werden müsste? Afrika ist gut durch diese vermeintliche Jahrhundert-Pandemie gekommen. Die Impfquote hat auf dem Riesenkontinent bei durchschnittlichen 19 Prozent stagniert. Das vorgegebene WHO-Ziel von 70 Prozent wurde weit verfehlt oder auch von den Menschen schlicht boykottiert. Sahen wir die rein prognostizierten Horrorereignisse eines Christian Drosten aus dem März 2020? Damals drohten der Menschheit laut dem Charité-Orakel fürchterliche Bilder:

„In den afrikanischen Ländern wird in diesem Sommer der Peak der Infektionen auftreten. Ich mag mir gar nicht ausmalen, welche Bilder man sehen wird. Wir werden noch erleben, dass die Leute daran auf den Straßen sterben in Afrika. Die Situation wird schlimm sein, sehr schlimm.“

Es folgt der abscheulichste Part des Planspiels. Jeanne Meserve, eine kanadische Journalistin, wahrscheinlich als Dankeschön für die rigorose Corona-Politik des Premiers Justin Trudeau beteiligt, formuliert folgende bedenkliche Gedankenwelt des Planspiels:

„Bis heute gab es weltweit schätzungsweise mehr als eine Milliarde (SEERS-)Krankheitsfälle mit mehr als 20 Millionen Todesfällen, darunter fast 15 Millionen Kinder. Hilflos (als Krankheitsfall), aber am Leben, mit Lähmungen oder Hirnschäden zurückgeblieben.“

Bitte? Nach dem belegten Leid einer weltweiten Kinder- und Jugendgeneration, mit fatalen Auswirkungen auf allen nur vorstellbaren psychischen und physischen Ebenen im Verlauf der Corona-Krise, werden solche Szenarien ernsthaft in Erwägung gezogen und kommuniziert?

Gegenüber dem wegweisenden Event 201 fand die Umsetzung diesmal jedoch mit eindeutig beabsichtigter Beteiligung Deutschlands statt. Insgesamt drei deutsche Protagonistinnen waren vor Ort. Zum einen wäre das die Dame auf dem Titelbild des Artikels mit weißer FFP2-Maske, Johanna Hanefeld, Professorin für Globale Gesundheitspolitik vom Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz beim Robert Koch-Institut. In einem aktuellen Interview tut sie ihre Einschätzung kund: „Pandemien lassen sich nicht national bewältigen.“ Nachvollziehbar, da sie seit Juli 2022 den sicherlich gut dotierten Job der Leitstellenleiterin des „WHO Hub for Pandemic and Epidemic Intelligence“ in Berlin innehat.

Diese Einrichtung wurde bereits im September 2021 im Rahmen der Anwesenheit von Ex-Kanzlerin Angela Merkel, dem Lauterbach-Vorgänger Jens Spahn und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus angekündigt. Dazu flossen bis dato 90 Millionen Euro seitens der Bundesregierung unter Leitung des Bundesgesundheitsministeriums. Die zukünftige Aufgabe lautet „Datenströme zu Zoonosen und auffälligen Krankheitsmustern bündeln“. Diese Information könnte erklären, warum dann am 24. Oktober in Brüssel bei einem Anschluss-Panel nach dem Ende der jüngsten Pandemie-Übung neben Bill Gates die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger (FDP) saß.

Final durfte auf der Veranstaltung die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erneut ihre Sympathiebekundungen gegenüber Gates kundtun, indem sie an die freundliche Auszeichnung der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung aus dem September 2022 erinnerte. In der Begründung dafür hieß es, dass sie „sowohl in der EU als auch weltweit entschlossen auf die COVID-19-Pandemie reagiert hat“, also als weiterhin verlässliche Partnerin für zukünftige (mögliche) Szenarien schon einmal „gebucht“ gelten kann.

Zusammenfassend sollte dieses weitere Planspiel mit den zurückliegenden Erfahrungswerten ausgehend von teils menschenverachtenden politischen Maßnahmen-Beispielen in China, Kanada, Australien, Neuseeland, Österreich und Deutschland in den zurückliegenden drei Corona-Jahren daher sehr kritisch wahrgenommen werden. So heißt es auf der Veranstalter-Seite formuliert und fast als Drohung zu verstehen:

„Jedes Problem und jede Entscheidung hatte schwerwiegende gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen. “

Die Äußerung von Bill Gates aus dem Jahr 2021 sollte zudem nicht nur belächelt werden. Er kündigte an:

„Wir müssen uns also auf den nächsten Fall (einer Pandemie) vorbereiten. Ich würde sagen, dieses Mal wird sie Aufmerksamkeit bekommen.“

Quelle: Bernhard Loyen

Von Morpheus

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