Die luftgestützte Kommandozentrale IL-80, auch bekannt als Russlands „Doomsday-Flugzeug“/Weltuntergangsflugzeug, hat bei Tests zur Verbesserung des Kommunikationssystems des Flugzeugs erfolgreich Kontakt mit Atom-U-Booten hergestellt, berichtete das staatliche Medienunternehmen RIA Novosti. Die IL-80 soll die luftgestützte Kommandozentrale für den russischen Präsidenten werden, falls alle Bodenkommandozentralen während eines großen Krieges zerstört werden.

Dem Bericht zufolge hat das russische Verteidigungsministerium die Kommunikation zwischen der IL-80 und Atom-U-Booten mit strategischem Zweck in einer Unterwasserposition getestet. Das Flugzeug ist in der Lage, durch die Wassersäule eine stabile Kommunikation mit jedem U-Boot aufrechtzuerhalten.

Das „Weltuntergangsflugzeug“ wurde auf Basis des sowjetischen Langstreckenflugzeugs IL-86 geschaffen. Es wurde entwickelt, um nukleare Angriffe im Falle eines Ausfalls von Bodenkommandoposten und Kommunikationsleitungen zu lenken. Die IL-80 ist in der Lage, Befehle zum Abschuss ballistischer Raketen und andere Nachrichten an strategische U-Boote zu übermitteln. Zu diesem Zweck ist das Flugzeug mit Kommunikationsgeräten ausgestattet, die ultralange Wellen, und U-Boote verwenden eine lange Schleppantenne.

Russland hat vier solcher Flugzeuge, zwei davon sind mit einem Betankungssystem in der Luft ausgestattet.

Im August 2021 gab der Leiter des russischen Ministeriums für Industrie und Handel, Denis Manturov, bekannt, dass in Woronesch mit der Entwicklung eines neuen „Doomsday-Flugzeugs“ begonnen wurde, das die IL-80 auf Basis der IL-96-400M ersetzen soll .

NATO in Panik: Russisches Atom-U-Boot Belgorod mit 500m Tsunami-Poseidon-Torpedos befindet sich in der Arktis

Die NATO hat allen Nato-Mitgliedern Warnhinweise bezüglich des russischen Atom-U-Bootes K-329 Belgorod geschickt, das sich in Bewegung befindet. Das U-Boot trägt Poseidon-Atomtorpedos (auch bekannt als Status-6), bekannt als die „Waffe der Apokalypse„. Dies berichtete die italienische Tageszeitung „La Repubblica“.

Das neue U-Boot wurde im Juli eingesetzt und befindet sich derzeit in arktischen Gewässern nach der Sprengung der Nord Stream-Pipeline.

Von Morpheus

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