Katar (dpo) – Das kam unerwartet: Mit Überraschung und Entsetzen hat die Fußballwelt darauf reagiert, dass sich der WM-Botschafter eines offen schwulenfeindlichen Landes in einem ZDF-Interview schwulenfeindlich äußerte. Der Ruf Katars als Bastion der Offenheit und der Menschenrechte steht nun in Zweifel.

„Das haut mich jetzt wirklich von den Socken, dass der Botschafter von einem Land, in dem Homosexualität unter Strafe steht, sich irgendwie schlecht über Schwule äußert“, erklärt etwa Ex-Bayern-Präsident Karl-Heinz Rummenigge, während er nachdenklich die vier Rolex-Uhren an seinem Handgelenk betrachtet. „Aber gut, man erlebt ja immer wieder mal böse Überraschungen.“

Offenbar hatte niemand in der Fußballwelt vor der WM-Vergabe an Katar ahnen können, dass ein Land, in dem Homosexualität mit bis zu drei Jahren Gefängnisstrafe, Peitschenhieben oder gar der Todesstrafe geahndet werden kann, kein Muster an Toleranz und Liberalität darstellt.

Auch andere Fußballfunktionäre zeigten sich schockiert und betroffen, dass ein Botschafter eines Landes, das grundlegende Menschenrechte missachtet, grundlegende Menschenrechte missachtet.

„Hätten wir das bloß geahnt!“, klagt etwa Ex-FIFA-Chef Sepp Blatter, während ihm Geldscheine aus den Ärmeln fallen. „Es ist ein Jammer. Aber naja, immerhin behandelt Katar seine Bauarbeiter gut. Was? Oh…“

Als Karl-Heinz Rummenigge davon erfuhr, rutschte ihm vor Schreck fast die Rolex vom Handgelenk…

Von Neo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert