Das russische Verteidigungsministerium hat Streitkräfte für den Fall der Zündung einer „schmutzigen Bombe“ durch die Ukraine in Bereitschaft versetzt. Dies gab Generalleutnant Igor Kirillow, der Leiter der Strahlen-, Chemie- und Biologieschutztruppen der russischen Streitkräfte, bei einem Briefing über Bedrohungen für Strahlensicherheit bekannt. Wörtlich hieß es:

„Das Verteidigungsministerium hat Maßnahmen ergriffen, um möglichen Provokationen aus der Ukraine entgegenzuwirken: Kräfte und Mittel wurden in Bereitschaft gebracht, um Aufgaben unter den Bedingungen einer radioaktiven Verseuchung zu erfüllen.“

Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu gegenüber seinen Kollegen aus den USA, Frankreich und der Türkei seine Besorgnis über den möglichen Einsatz einer „schmutzigen Bombe“ durch Kiew zum Ausdruck gebracht.

Russland: Die Arbeiten an der „schmutzigen Bombe“ befinden sich in der Endphase. Vorräte an radioaktiven Stoffen sind vorhanden

Radioaktives Material, das durch die „schmutzige Bombe“ der Ukraine freigesetzt wurde, könnte laut russischem Verteidigungsministerium Polen treffen und in der Atmosphäre bis zu 1.500 km weit verstreut werden.

Nach Berichten über „schmutzige Bombe“: IAEO schickt Experten in die Ukraine 

IAEO-Chef Rafael Grossi (in der Mitte) und IAEO-Experten in Saporoschje (Archivbild)

Der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba berichtete, dass sich der Direktor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) Rafael Grossi bereit erklärt habe, auf Ersuchen Kiews Fachkräfte in die Ukraine zu entsenden. Dies erfolgt, nachdem Russland mögliche Provokationen seitens Kiews mit einer „schmutzigen Bombe“ gemeldet hatte. Kuleba wörtlich:

„Im Gegensatz zu Russland war und bleibt die Ukraine transparent. Wir haben nichts zu verbergen.“

Unterdessen äußerte sich der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow zum Misstrauen des Westens gegenüber russischen Warnungen, die Ukraine könne eine „schmutzige Bombe“ zünden. Peskow unterstrich, die Gefahr sei real:

„Diese Informationen sind den Gesprächspartnern des Verteidigungsministers zur Kenntnis gebracht worden. Es liegt an ihnen, ob sie es glauben oder nicht.“

Luftalarm in der ganzen Ukraine ausgerufen

Ukrainische Infrastruktur unter Feuer (Archivbild)

Medienberichten zufolge ist in der gesamten Ukraine wieder Luftalarm ausgerufen worden. Die ukrainischen Bürger werden dringend aufgefordert, sich in Schutzräume zu begeben. Am Sonntag wurde in Kiew ein Luftschutzalarm ausgerufen.

Russland begann am 10. Oktober, zwei Tage nach der Explosion auf der Krim-Brücke, mit groß angelegten Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine. Herman Haluschtschenko, Leiter des ukrainischen Energieministeriums, erklärte, dass die Ukraine seit Beginn der russischen Sonderoperation 90 Prozent ihrer Windenergie und die Hälfte ihrer Solarenergie verloren habe.

Quelle: Russland Heute

Von Morpheus

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