Präsident Joe Biden hat die CoV-Pandemie in den USA für beendet erklärt. „Die Pandemie ist vorbei. Wir haben immer noch ein Problem mit Corona. Wir arbeiten noch viel daran, aber die Pandemie ist vorbei“, sagte er gestern in der Sendung „60 Minutes“ des Senders CBS. Niemand trage mehr eine Maske, und „jeder scheint in ziemlich guter Verfassung zu sein“.

Bidens Äußerungen könnten innerhalb seiner Regierung für einigen Wirbel sorgen. Erst vor wenigen Wochen hatte die Regierung den Kongress um zusätzliche Milliarden für den Kampf gegen die Pandemie gebeten, um ihr Test- und Impfangebot auch während einer möglichen CoV-Welle im Herbst aufrechterhalten zu können. Die Beschränkungen in den USA wurden weitgehend aufgehoben.

Bidens Äußerungen dürften innerhalb der US-Regierung nicht unumstritten sein. Zwar sind die Corona-Beschränkungen in den USA weitgehend aufgehoben, und auch die Reisebewegungen sind wieder auf dem Niveau von vor der Plandemie. Doch erst vor wenigen Wochen hatte die US-Regierung den Kongress um zusätzliche Milliarden für den Kampf gegen die Pandemie gebeten, um ihr Test- und Impfangebot auch während einer möglichen Corona-Welle im Herbst aufrechterhalten zu können.
Allerdings hatte sich in der vergangenen Woche auch WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus vorsichtig hoffnungsvoll geäußert. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in der Vorwoche sei so niedrig gewesen wie seit März 2020 nicht mehr, sagte er. „Wir sind noch nie in einer besseren Position gewesen, die Pandemie zu beenden“, sagte Tedros, warnte aber zugleich vor Euphorie. Die Impfanstrengungen dürften nicht nachlassen.

Weltweit haben sich nach WHO-Angaben seit Beginn der Pandemie Ende 2019 über 600 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Diese Angabe dürfte allerdings weit unter der tatsächlichen Zahl liegen, ebenso wie die offizielle Zahl der weltweit durch die Pandemie verursachten Todesfälle von 6,4 Millionen.

Von Trinity

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