Video eines US-Reporters filmt zufällig die Zerstörung eines in einem 36 Meter tiefen sowjetischen Bunker befindenden strategischen Waffendepots der ukrainischen Kiewer Regime-Truppen – durch eine russische Hyperschall-Rakete „Kinzhal“.

Die einzigste echte Hyperschall-Rakete der Welt. Die kinetische Energie beim Einschlag und die Explosion entsprechen einer kleinen taktischen Atom-Bombe.

Russland setzt auf Raketen, die sowohl mit nuklearen als auch mit konventionellen Gefechtsköpfen bestückt sein können.

Am 18. März hat die russische Militärführung einen Hyperschall-Flugkörper Kinzhal gegen ein ukrainisches Waffenlager bei Ivano-Frankivsk eingesetzt. Zum ersten Mal erfolgte der Einsatz eines solchen Flugkörpers in einem Krieg.

Ch-47M2 Kinzhal (Dolch, NATO-Code AS-24 Killjoy) ist ein ballistischer Hyperschall-Luft-Boden-Flugkörper. Ein Hyperschall-Flugkörper soll eine Geschwindigkeit von bis Mach 12 erreichen.

Bereits in den 1960er Jahren wurden Flugkörper dieser Art entwickelt. Der Gefechtskopf der Kinzhal soll 1’000 kg schwer und der Flugkörper 7 Meter lang sein.

MiG-31F (NATO-Code Foxhound; A.S.) mit Hyperschall-Rakete „Kinzhal“

Kinzhal kann mit einem nuklearen Gefechtskopf oder einem konventionellen Splittergefechtskopf ausgerüstet werden. Nach dem Abwurf und der Zündung des Triebwerks fliegt der Flugkörper auf einer semiballistischen Flugbahn mit 18 bis 20 Kilometer Höhe.

In der Erdatmosphäre fliegt der Flugkörper Manöver und weicht dadurch der gegnerischen Flugkörperabwehr aus.

Die Reichweite könnte 2’000 Kilometer betragen. Kinzhal sollen durch Abfangjäger Mikojan-Gurewitsch MiG-31K oder Mittelstreckenbombern Tupolev Tu-22M3M mitgeführt werden.

Der Einsatz vom 18. März erfolgte durch eine MiG-31K. Abfangjäger MiG-31 wurden ab 1981 in Dienst gestellt und erreichen in grosser Höhe eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 2.83. Die Dienstgipfelhöhe soll 24’400 Meter betragen.

Beim Kinzhal-Hyperschall-Flugkörper handelt es sich um ein sehr teures Waffensystem.

Da dieser Flugkörper sowohl mit einem nuklearen Gefechtskopf kleiner Sprengkraft wie auch mit einem konventionellen Gefechtskopf ausgerüstet werden kann, beurteilt das ISW-Institute die bisherigen Einsätze dieser Flugkörper als angedrohte Eskalation zu den nuklearen Gefechtsköpfen mit kleiner Sprengkraft.

Anbei das Video vom zweiten Einsatz der Kinzhal im Juni:

Von Morpheus

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