Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einer Fernsehansprache zur aktuellen Lage im Ukrainekonflikt sowie der nahezu tektonischen Verschiebung in den internationalen Beziehungen Stellung genommen. Was sich seit Monaten abzeichnet, wurde vom russischen Präsidenten nun auch offen ausgesprochen: Die globale US-Hegemonie, erzwungen durch Gewalt und Unterdrückung, ist am Ende. Das Zeitalter der Multipolarität hat begonnen und der globale Süden wird dabei den Ton angeben, ob dies der Westen möchte oder nicht.
Zusammenbruch der amerikanischen Weltordnung

An die USA und die gesamte Weltbevölkerung richtet Putin darin deutliche Worte:

„Sie hätten erkennen müssen, dass sie bereits mit dem Beginn unserer militärischen Sonderoperation verloren hatten. Denn ihr Beginn bedeutete auch den Beginn eines grundlegenden Zusammenbruchs der amerikanischen Weltordnung. Dies ist der Beginn einer Transition von einem liberal-globalistischen US-Egozentrismus hin zu einer wahrlich multipolaren Welt. Einer Welt, die nicht mehr auf eigennutz-getriebenen Regeln basiert, die nur die Aufrechterhaltung der Hegemonie zum Ziel haben, nicht heuchlerische Doppelstandards, sondern internationales Recht, basierend auf wahrer Souveränität der Völker und Zivilisationen und ihrem Willen, ihrem Schicksal gemäß ihre Werte und Traditionen leben und Kooperationen basierend auf Demokratie, Gerechtigkeit und Ebenbürtigkeit eingehen zu können.“

Die Zustimmungsraten für Putin und seine Politik in Russland (80%+) sowie in weiten Teilen des globalen Südens (90%+) sprechen jedenfalls für sich. Nahezu die gesamte Welt, mit Ausnahme des Westens, ist auf dem Weg, an einem Strang zu ziehen, was Kooperation und wirtschaftliche Zusammenarbeit betrifft. Das Anwachsen der BRICS-Gemeinschaft ist nur ein Indiz dafür.

Quelle: UME

Von Morpheus

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