Sacharowa: USA liefern Kiew Informationen für HIMARS-Beschuss des Donbass

Die USA sollen Kiew nachrichtendienstliche Informationen für den Beschuss des Donbass mit HIMARS-Mehrfachraketenwerfer zur Verfügung gestellt haben. Dies berichtete die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa bei einem Briefing. Weiter hieß es:

„Die US-Seite hat nicht nur die notwendigen geheimdienstlichen Informationen geliefert, sondern auch verdeckt Ausbilder entsandt, die den Vertretern des Kiewer Regimes geholfen haben, richtig zu zielen.“

Sacharowa wies auch darauf hin, dass die ukrainischen Truppen angewiesen worden seien, diese Systeme gegen Zivilisten einzusetzen. Die Pressesprecherin begründete ihre Worte mit Meldungen in der ukrainischen und westlichen Presse.

Mehr als 1.000 Beschüsse der Volksrepublik Lugansk seit dem 17. Februar dokumentiert

Die ukrainischen Streitkräfte sollen das Gebiet der Volksrepublik Lugansk (LVR) seit der Eskalation der Lage im Donbass am 17. Februar mehr als 1.000 Mal beschossen haben. Das erklärte die LVR-Mission beim Gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrum des Waffenstillstands am Donnerstag.

Nach Angaben der LVR-Vertretung seien in diesem Zeitraum 72 LVR-Einwohner, darunter drei Kinder, getötet worden. Außerdem habe es 219 Verletzte, darunter 19 Kinder, gegeben. 1.862 Haushalte in 31 Orten sowie 163 zivile Infrastruktureinrichtungen seien beschädigt oder zerstört worden.

Truppen der Lugansker Volksmiliz haben bei Kampfhandlungen erstmals eine US-amerikanische Haubitze M777 im Kaliber 155 Millimeter als Trophäe erbeutet, wie die Volksmiliz erklärte.

Zuvor hatten die USA Kiew mit Langstreckenhaubitzen vom Typ M777 im Kaliber 155 Millimeter beliefert, die von den ukrainischen Streitkräften wiederholt beim Beschuss von Städten, darunter Donezk, eingesetzt wurden. Bei den Angriffen kamen mehrere Zivilisten ums Leben.

Quelle: R T

Von Neo

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