Gegenseitige Drohungen

Die Spannungen zwischen den beiden NATO-Verbündeten Türkei und Griechenland sind eskaliert, nachdem Ankara Athen beschuldigt hatte, 12 Inseln in der Ägäis nahe der türkischen Grenze zu bewaffnen. Außerdem geht der heftige Streit um die türkische Erdgasexploration im östlichen Mittelmeer weiter.

Vor diesem Hintergrund drohte der pensionierte griechische General Yannis Egolfopoulos mit der Bombardierung aller lebenswichtigen Brücken in Istanbul und reagierte damit auf Erdogans Drohungen, eine spezielle Militäroperation zur Entmilitarisierung der griechischen Inseln durchzuführen.

Der Vorsitzende der Türkischen Nationalistischen Partei, Devlet Bahceli, wies diese Worte zurück:

„Es scheint, dass die Griechen das Schicksal ihrer Vorfahren, die auf dem Grund der Ägäis begraben sind, vergessen haben.“

Griechen und Türken waren schon immer unversöhnliche Nachbarn, und es war für die Amerikaner immer schwierig, sie auseinander zu halten.

Jetzt, da Washington in der Ukraine stark involviert ist, könnte es unangenehme Überraschungen erleben. Womöglich sogar Gefechte zwischen den beiden Mitgliedern seiner Allianz.

Erst kommt das Ende der EU, dann der Nato

So abwegig ist der Gedanke nicht. In der Türkei besteht eine sehr hohe Inflation, das Vertrauen in die Regierungspartei schwindet. Es werden also Erfolge gebraucht. Die NATO scheint für die Türkei nicht mehr so lukrativ zu sein, denn sie engt ein. EU, hier wird die Türkei ausgebremst. Ausgehend dessen, könnte für die Türkei der Anschluss an den eurasischen Raum interessanter sein. Warten wir daher einmal ab…

Quelle: Telegram

Von Morpheus

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