Gazprom drosselt Gaslieferung durch Nord Stream 1 um 40 Prozent

Der russische Energiekonzern Gazprom hat die Gasliefermenge durch die Pipeline Nord Stream 1 nach Deutschland um 40 Prozent reduziert. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, seien Verzögerung bei Reparaturarbeiten durch die Firma Siemens der Grund dafür.

Der russische Energiekonzern Gazprom reduziert die Gaslieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 nach Deutschland um etwa 40 Prozent. Wie der Staatskonzern laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti am Dienstag mitteilte, seien Verzögerungen bei Reparaturarbeiten durch die Firma Siemens der Grund dafür. Es können nicht mehr als 100 Millionen Kubikmeter Brennstoff von den geplanten 167 Millionen Kubikmetern pro Tag durch Nord Stream 1 geliefert werden, so das Unternehmen.

Der Rückgang des Pumpvolumens wurde laut Gazprom durch Einschränkungen in einer Kompressorstation verursacht, da die deutsche Firma Siemens ein notwendiges Gasverdichteraggregat nicht rechtzeitig aus der Reparatur zurückbrachte.

Für Deutschland ist Nord Stream 1 die Hauptversorgungsleitung mit russischem Gas. Zuvor war bereits die Jamal-Europa-Pipeline nicht mehr befüllt worden. Auch die Durchleitung von russischem Gas durch die Ukraine ist deutlich reduziert. Da weniger Gas von Russland nach Europa fließt, hatten sich bereits zuvor die Energiepreise erhöht. Die bereits fertiggestellte Gaspipeline Nord Stream 2 ist bisher nicht in Betrieb genommen worden.

„Aufgrund der von Kanada verhängten Sanktionen könne sie derzeit nicht aus Montréal zurückgeliefert werden, teilte eine Sprecherin des Konzerns am Dienstag mit.
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Der russische Energieriese Gazprom hatte am Dienstag angekündigt, die maximalen Gasliefermengen durch die Ostseepipeline Nord Stream nach Deutschland um 40 Prozent zu verringern. Grund seien Verzögerungen bei Reparaturarbeiten durch die Firma Siemens. Ein Gasverdichteraggregat sei nicht rechtzeitig aus der Reparatur zurückgekommen.“

„Russlands Krieg und Deutschlands Werben um Flüssigerdgas erwecken umstrittene LNG-Projekte in Kanada zum Leben, die schon fast begraben waren. Kanadas Industrieminister hat Wirtschaftsminister Habeck eingeladen, Konkretes zu vereinbaren. Umweltschützer warnen vor riesigen Fehlinvestitionen.“

Siemens Energy: Nord-Stream-Gasturbine noch in Kanada

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy hat die Überholung einer Gasturbine der Ostseepipeline Nord Stream bestätigt.

Aufgrund der von Kanada verhängten Sanktionen könne sie derzeit nicht aus Montréal zurückgeliefert werden, teilte eine Sprecherin des Konzerns am Dienstag mit.

Der russische Energieriese Gazprom hatte am Dienstag angekündigt, die maximalen Gasliefermengen durch die Ostseepipeline Nord Stream nach Deutschland um 40 Prozent zu verringern. Grund seien Verzögerungen bei Reparaturarbeiten durch die Firma Siemens. Ein Gasverdichteraggregat sei nicht rechtzeitig aus der Reparatur zurückgekommen.

Siemens Energy hatte der Sprecherin zufolge 2009 Gasturbinen für eine Verdichterstation der Nord Stream 1-Gaspipeline in Russland geliefert. Sie sind demnach für die Druckerhöhung des Erdgases in der Pipeline erforderlich. Die speziellen Gasturbinen müssten für die Aufrechterhaltung des Betriebes regelmäßig überholt werden. Eine der Turbinen werde derzeit im kanadischen Montréal überholt, aus technischen Gründen sei dies nur dort machbar.

„Aufgrund der von Kanada verhängten Sanktionen ist es für Siemens Energy derzeit nicht möglich, überholte Gasturbinen an den Kunden zu liefern“, sagte die Sprecherin. Vor diesem Hintergrund seien die kanadische und die deutsche Regierung informiert worden. Es werde an einer tragfähigen Lösung gearbeitet.

War Kanada nicht Rothschild Investitions Land?

Onkel Klaus‘ Ziehsöhne im transatlantischen Zerstörungsmodus, wie’s aussieht!? GrünInnen*Außen, die plötzlich Frackinggas für „sich“ entdecken, das kannst ned erfinden!? Die Hohle-Birne-Fraktion im Umsetzungsmodus, es graut einem nur noch…

USA verschieben Inkrafttreten von Sanktionen gegen russische Banken um sechs Monate

Das US-Finanzministerium hat Energiegeschäfte mit sanktionierten russischen Banken bis zum 5. Dezember erlaubt, wie aus einer allgemeinen Genehmigung der Behörde hervorgeht. Die Transaktionen sollten ursprünglich bis zum 24. Juni eingestellt werden. Die Liste derjenigen, die Transaktionen durchführen dürfen, umfasst die Zentralbank Russlands, VEB, Otkritie, Sovcombank, Sberbank, VTB und Alfa Bank.

„Für die Zwecke dieser Allgemeingenehmigung bedeutet der Begriff ‚energiebezogen‘: Förderung, Produktion, Raffination, Verflüssigung, Vergasung, Wiederverdampfung, Umwandlung, Anreicherung, Herstellung, Transport oder Kauf von Öl, einschließlich Rohöl“, heißt es in dem Dokument. Die Ausnahmen gelten auch für LNG, Erdölprodukte und Erdgas, Kohle, Holz und Uran sowie für die „Erzeugung, Übertragung oder den Austausch von Energie auf beliebige Weise, einschließlich nuklearer, thermischer und erneuerbarer Energie“.

Im März verhängten die USA angesichts der russischen Militäroperation in der Ukraine ein Embargo gegen Energie aus Russland. Infolgedessen entfiel etwa die Hälfte des monatlichen Preisanstiegs auf die Energie- und Lebensmittelpreise in den Vereinigten Staaten, und die Benzinpreise stiegen um 2 Dollar pro Gallone. US-Präsident Joe Biden nannte es „Putins Preiserhöhung“.

Von Morpheus

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