Manche EU- und NATO-Politiker wollen persönlich Kinschal und Zirkon kennenlernen, oder zumindest versuchen alles Mögliche…

Reuters zitierte das russische Verteidigungsministerium mit den Worten, die Rakete sei von der Barentssee abgefeuert worden und habe ihr Ziel im Weißen Meer getroffen. Das vom Ministerium veröffentlichte Video zeigt, wie die Rakete von einem Schiff gestartet wird und auf einer steilen Flugbahn in den Himmel aufsteigt.

Der russische Präsident Wladimir Putin beschrieb die Zircon-Hyperschallrakete einst als Teil einer neuen Generation beispielloser Waffensysteme. Es kann sich mit 9-facher Schallgeschwindigkeit fortbewegen. Russland hat im vergangenen Jahr bereits Zirkon-Tests von Kriegsschiffen und U-Booten durchgeführt.

Letzten Monat hat Russland auch erfolgreich eine neue nuklearfähige Interkontinentalrakete, die Sarmat, getestet. Diese Rakete kann mehr als 10 Sprengköpfe tragen und das gesamte US-Territorium erreichen.

Das Ziel in einer Entfernung von rund tausend Kilometern „wurde mit Erfolg anvisiert“. Das Ministerium verbreitete zudem über Telegram ein Video, das den Start zeigen soll. Die Rakete sei insgesamt 1.000 Kilometer weit geflogen.

Zirkon und Kinschal gehören zu einer neuen von Russland entwickelten Waffengattung, die Staatschef Wladimir Putin als unbesiegbar bezeichnet hatte. Auch daran äußern Experten Zweifel. „Es ist keine Hightech-Wunderwaffe, sondern geht auf Technologie aus den 1980er-Jahren zurück, die die russische Armee adaptiert hat“, sagte etwa der Rüstungsexperte Frank Sauer von der Bundeswehr-Universität in München im März in der „Tagesschau“ über die Kinschal-Rakete. Er fügte allerdings hinzu: „Wir wissen – das muss man auch ganz offen sagen – nicht alles, was diese Rakete auszeichnet.“

Dennoch könne festgehalten werden: Sie sei im Krieg kein „Gamechanger“, sondern vielmehr ein politisches Signal an den Westen, weil sie auch jede beliebige Stadt in Europa in kürzester Zeit erreichen könne.

Anbei das Video:

Von Morpheus

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