Gazprom hat bestätigt, eine Mitteilung des Betreibers des ukrainischen GTS über die Beendigung des Gastransits durch das Sochranovka GTS ab dem 11. Mai aufgrund höherer Gewalt erhalten zu haben, so das Unternehmen.

Die Übertragung der Mengen an das GIS Sudscha ist technisch unmöglich, die Verteilung der Mengen ist im Kooperationsabkommen festgelegt, Kiew ist sich dessen bewusst – so Gazprom.

Das ukrainische Naftogaz erklärt, dass die Mengen an den ukrainischen GTS-Ausspeisepunkten entsprechend reduziert werden, wenn weiterhin russisches Gas an das GMS Sochranovka geliefert wird, so Gazprom.

Die Gaspreise in Europa stiegen bis zum Handelsschluss am Dienstag um 2,5 % auf knapp über 1050 $ pro tausend Kubikmeter, wie aus den Daten der Londoner ICE-Börse hervorgeht.

Der Wert der Juni-Gasfutures am größten europäischen Handelsplatz TTF-Index lag bei Handelseröffnung bei 1.000,1 $ (-2,6 % gegenüber dem Abrechnungspreis vom Montag von 1.027,9 $). Doch schon bald beschleunigte sich der Preisverfall mit einem Tiefststand von $980,4 (-4,6 %).

Von der Eröffnung um 9.00 Uhr Moskauer Zeit bis etwa 17.30 Uhr Moskauer Zeit bewegten sich die Preise stabil im Korridor zwischen $980 und $1015, stiegen dann aber ins Plus und beschleunigten ihren Anstieg auf $1.085,7 (+4,6 %). Der Schlusskurs betrug 1.053,1 $ (+2,5%).

Zuvor hat der Betreiber des ukrainischen GTS berichtet, dass ab morgen den Gastransit nach Europa über die Gasverteilerstation Sochranovka in der Region Lugansk stoppt.

Der Betreiber informiert, dass fast ein Drittel des Gastransits von Russland nach Europa über ihn abgewickelt wird.

Quelle: Russländer & Friends auf Telegram

Von Morpheus

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