Die Bundesregierung teilt auf Anfrage des Abgeordneten Dr. Götz Frömming mit, keine Kenntnisse darüber zu haben, welche Summen an Russland für Erdgas überwiesen werden. Gleichzeitig wird mitgeteilt, dass Russland weiterhin Transitgebühren an die Ukraine entrichtet, die vertraglich vereinbarte Höhe sei nicht bekannt. Ein Gastbeitrag von Meinrad Müller

Das anscheinend besser informierte Manager-Magazin berichtet, dass Deutschland täglich 660 Millionen Euro an Russland bezahle. Und Bloomberg weiß zudem, dass die Ukraine von Gazprom (Russland) jährlich zwei (2) Milliarden an Transitgebühren erhält. (Die Antwort der Bundesregierung befindet sich zum Herunterladen weiter unten).

Hauptsache der Rubel rollt

Grund genug, hier tiefer zu recherchieren. Auf den ersten Blick ist höchst erstaunlich, dass trotz aller Bombardierungen die Gasleitungen, die von Russland durch die Ukraine nach Europa führen, bislang nicht angegriffen wurden. Wäre die Ausschaltung dieser Energieinfrastruktur nicht militärisch und strategisch von höchster Bedeutung? Tatsache ist, dass unser Erdgas weiterhin unbehindert mitten durch die Kampfzonen der Ukraine fließt. Der Hauptgasfluss der Urengoi-Pomary-Uzhgorod-Pipeline tritt in der Nähe von Romny in die Ukraine ein und transportiert Gas in die Slowakei.

Die neuesten Daten des Gasfernleitungsnetzbetreibers können hier eingesehen werden.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg wundert sich: „..aber Russland liefert tatsächlich mehr Erdgas durch die Ukraine, und Moskau bezahlt Kiew“. (Ganzer Bericht, englisch):

Auch wird durch Bloomberg in diesem Bericht bekannt, dass Russland jährlich 2 (zwei) Milliarden Dollar an die Ukraine für den Gastransit bezahlt, dies auch zu Kriegszeiten.

Ukrainische warme Suppe dank russischem Gas

Auf dem ukrainischen Markt herrscht ein Mangel an Gas. Die Ukraine hat keine LNG-Terminals, bleibt folglich nur das Pipelinegas. Zurzeit kauft die Ukraine offiziell kein russisches Gas, sondern transportiert es nur durch ihr Gebiet. Da die Ukraine jedoch nicht über genügend eigenes Gas verfügt, muss es von einem Unternehmen in der Slowakei Gas „zurückkaufen“.

Das heißt, die Ukraine muss russisches Gas vom Kriegsgegner zur Versorgung ihrer eigenen Wirtschaft nutzen, während auf deutscher Seite ein Importstopp diskutiert wird. Die Widersinnigkeit deutschen links populistischen Geschreis wird bei der Betrachtung dieser geopolitischen Zusammenhänge deutlich.  Unter Umständen bietet das künftige bundesdeutsche „Frieren für den Frieden“ Gelegenheit, über diese Zusammenhänge bei dann kühlem Kopfe nachzudenken.

Große Geschäfte im Hintergrund

Noch bezieht Deutschland Erdgas auch durch die Nord Stream 1-Gasleitung. Reuters berichtet, dass die Ukraine hinter den Kulissen daran arbeitet, westliche Verbündete davon zu überzeugen, Russlands Erdgaslieferungen von der Nord-Stream-1-Pipeline auf die ukrainische Pipeline zu verlagern und so den Einfluss Kiews in seinem Konflikt mit Russland zu erhöhen.

Auf diese Weise würde Russland gezwungen, einen größeren Teil seines nach Europa gehenden Gases durch die Ukraine zu leiten um noch mehr an Transitgebühren verlangen zu können.

https://www.reuters.com/business/energy/ukraine-lobbies-cuts-russian-nord-stream-1-gas-shipments-2022-04-20/

Trotz aller Grausamkeit des russischen Angriffskrieges bleibt die Frage offen, weshalb die Ukraine einesteils mit Bomben, Panzern und Raketen geschunden wird aber gleichzeitig dank russischem Gas fürstlich verdient, heizen, kochen und Strom erzeugen kann.

Fragen über Fragen. Zieht etwa die große Geopolitik ganz andere Fäden? Wird uns ein Drama vorgeführt wird, worin das Volk wie Bauern auf dem Schachbrett geopfert wird? Das sind alles große „Geshefte“ (Originalschreibweise), sagt unser Kontaktmann in Lugansk.

Der Zweck des Krieges ist offensichtlich nicht, die Geschäfte zwischen den beiden Staaten einzudämmen – der Zweck dieses Krieges ist neben den geostrategischen Ansprüchen und Sicherheits-Bedenken aber sicher, Zentraleuropa ordentlich zu schädigen. Und die EU macht genau das, was intendiert ist – zum Gaudium der Wirtschaftsräume auf allen anderen Kontinenten!

Leserkommentar: Die WEF-US -Großkotze handeln schon mit Bedacht und Vorsicht. Anders als der EU-und National – Staat – Politiker der Schwarzen, Roten , Gelben und vor allem den einfältigen Grünen Mägden und Knechten mit ihren “ trunkenen Hirnen des Krieges “ und den vorbereiteten Notstands – und Unterdrückungsgesetzen !
Heute kaufen wir nichts beim “ Russen “ . Morgen kaufen wir nicht beim “ Chinesen „. Übermorgen spielen wir mit “ Hofreiter den Grünen Klima freundlichen Atomkrieg “ .
Der blöde Selenski hat geglaubt , er kann mit den USA und Nato – Vasallen im Rücken den “ Lauten “ mimen und auf der Sicherheitskonferenz Atomwaffen fordern . Dumm gelaufen, jetzt blutet der Ukrainer dafür durch Putin “ bis zum letzten Ukrainer “ .
Wahrscheinlich wird das der Großkotz Melnyk sein, der sich in unsere Innenpolitik ungestraft einmischen kann . Zeigen wir dem “ Spasti “ endlich die “ Rote Karte „.
Die Sanktionen sind doch lächerlich. Schaut euch das Verhältnis Dollar / Rubel nur an. Die Welt kichert doch über den blöden Europäer mit der Pipeline Nordstream 2 und dem EU – geplanten “ umweltfreundlichen , teuren “ Fracking – Gas – Kauf aus den USA und dem Rest der Welt mit teurem Schiffstransport ohne genügend LNG-Gas-Schiffe,
Kauft nicht der Europäer Putins Rohstoffe, kauft es eben Asien mit China. Putin kauft dann auch dort . Ohne Petro-Dollar und Swift. Der Westen hat sich ja sein “ Know How “ von Xi in dümmlicher Weise wegnehmen lassen.
Wir produzieren dann mit der Grünen Baerbock – Habeck – Primaten -Technologie und Vogelmörder -Energie mit Mohammeds Atom-Fachkräften der islamischen Einfältigkeit die reichhaltige Mangelwirtschaft .

Quelle: Philosophia-Perennis

Meinrad Müller (68), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für Blogs in Deutschland. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden.

Von Trinity

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