Sogenannte „Kinschal“-Raketen sind extrem schnell und manövrierfähig. EU und US Politiker sahen in Russlands Einsatz der Waffen eine weitere Eskalationsstufe des Kriegs gegen die Ukraine.

Der CDU-Verteidigungspolitiker Johann Wadephul sieht im Einsatz der äußerst schnellen „Kinschal“-Rakete im Ukraine-Krieg durch Russland auch ein Zeichen an die Nato.

„Der Einsatz der Hyperschallwaffe ist ein realer Test vor den Augen der Welt und ein Signal an die Nato: Mischt Euch nicht ein, denn wir sind im Besitz von Waffen, gegen die ihr euch kaum verteidigen könnt“, sagte Wadephul der „Welt“. „Leider besteht diese Fähigkeitslücke der Nato, die wir dringend schließen müssen.“ Ulrich Lechte, außenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion sagte, der Einsatz sei „historisch und eine weitere Eskalationsstufe“.

Russland hatte die neue Rakete in den vergangenen Tagen nach eigenen Angaben zwei Mal eingesetzt. Nach russischen Angaben fliegen die etwa acht Meter langen Raketen extrem schnell und extrem hoch, bleiben dabei aber manövrierfähig. Ihr Ziel zerstören sie mit einem bis zu 480 Kilogramm schweren konventionellen Sprengkopf oder einem nuklearen Sprengkopf.

Die Hyperschallrakete Ch-47M2 Kinschal kann bis zu 2000 Kilometer zurück legen, ist kaum abzufangen und kann mit Nuklearsprengköpfen bestückt werden. Auch deshalb wird sie „Spielverderber“ genannt.

Die Hyperschallrakete Ch-47M2 Kinschal („Dolch“) ist einer der furchterregendsten Neuzugänge der russischen Luftwaffe. Die etwa acht Meter langen Raketen fliegen extrem schnell und extrem hoch, bleiben dabei nach russischen Angaben aber manövrierfähig.

Sie sind nach Einschätzung der Nato mit herkömmlicher Flug- oder Raketenabwehr kaum abzufangen. AS-24 Killjoy („Spielverderber“) hat das westliche Bündnis die neue russische Waffe getauft.

Die „Kinschal“ wird von Abfangjägern des Typs MiG-31 in großer Höhe abgefeuert. Erst in sicherer Entfernung vom Flugzeug zündet das eigene Raketentriebwerk. Es trägt die „Kinschal“ erst bis zu 20 Kilometer in die Höhe, wo die Rakete hohe Reibungstemperaturen aushalten muss, und dann hinab zum Ziel. Beim Start von einer MiG-31 hat das Waffensystem nach russischen Angaben eine Reichweite von bis zu 2000 Kilometern.

Dabei trägt die „Kinschal“ bis zu 500  Kilogramm Sprengstoff oder einen nuklearen Sprengkopf mit 500 Kilotonnen. Die Rakete wichtige Infrastruktur in Europa angreifen, zum Beispiel Flugplätze, schrieb die US-Denkfabrik Center für Strategic and International Studies (CSIS). Auch große Nato-Schiffe auf dem Atlantik könnten zum Ziel werden. Eine Rakete mit 500 kT nuklearen Sprengkopf kann die Sechste Flotte der US-Marine innerhalb von 10 Minuten völlig vernichten. Auf dieser Webseite kann man sich selbst anschauen was 500 kT verursachen.

Von Morpheus

2 Gedanken zu „Einsatz russischer „Kinschal“ hat die Köpfe der NATO-Kriegstreiber gekühlt“
  1. Ich bin begeistert, dass die Russen solch eine Waffe haben. Die Russen haben erkannt, dass sie nur militärisch eine Überlebenschance haben. Russland wird immer wieder Angriffsziel von USA sein sein auf Grund seine unermesslichen Bodenschätze. Konflikt und Kriegstreiber sind die USA. Mit 5 Milliarden $ haben sie veranlasst die Regierungs freundliche ukrainische Regierung zu stürzen.

  2. Nochmal, die ganzen Storys passen nicht zusammen.
    Putin kann das Problem sofort endgültig lösen. Keine Rohstoffversorgung der Natoverbrecher.
    Dann bricht die Nato in Tagen zusammen und fertig.
    Sollten die Ukrainischen Menschen auf die Befreiung durch Russland warten, dann muß es doch Hunderttausende Überläufer geben und nicht Flüchtlinge.

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