Nach der Niederlage vor Gericht begann Pfizer nun jene Dokumente zu veröffentlichen, die man eigentlich für 77 Jahre vor der Öffentlichkeit zurückhalten wollte. Es sind Zehntausende Seiten. Neun Seiten an möglichen Impfnebenwirkungen sind aufgelistet. Eine umfangreiche Liste, die Sorgen bereiten dürften. Doch die genaue Auswertung der Dokumente wird Zeit beanspruchen.

Bis 2097 wollte Pfizer die Dokumente zu den Studien des „Comirnaty“ mRNA-Stoffes gegen Corona vor der Öffentlichkeit zurückhalten. Unterstützung gab es für diesen Plan auch von der FDA, der US-Zulassungsbehörde. Per Gerichtsbeschluss konnten diese Pläne aber durchkreuzt werden. Mit Anfang März sind die Dokumente jetzt öffentlich geworden.

Pfizer musste liefern

Die Dokumente sind alles andere als benutzerfreundlich. Die Daten genau zu analysieren, wird aufwendig sein und Zeit beanspruchen. Datenanalysten sitzen jedoch schon jetzt an der Arbeit, so viel ist sicher.

Es geht um Daten, die bis Ende Februar 2021 von Personen selbstständig eingemeldet wurden. Zu diesem Zeitpunkt impfte die USA zwei Millionen Menschen täglich. Das ist auf dem ersten Blick der Knackpunkt: Von über 42.000 gemeldeten Impfreaktionen endeten mehr als 1.200 tödlich.

Das klingt hochdramatisch. „Faktenchecker“ argumentieren dagegen bereits, dass dies falsch betrachtet werde. Erstens stünden diese Todesfälle nur im zeitlichen Zusammenhang, das hieße nicht, dass es auch eine Kausalität gebe. Zudem gebe es die falsche Zahl im Dokument. Die 42.000 Fälle beziehen sich auf alle Berichte, es müsste aber die Anzahl der Impfdosen angegeben werden. Die Zahl ist nicht angegeben, man impfte zu dieser Zeit aber millionenfach und zwar täglich.

Doch nicht nur die hohe Todeszahl lässt aufhorchen. Im Gegensatz zur Placebo-Gruppe entwickelten Geimpfte 13-mal häufiger Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen. Fast 1.500 Personen, von 21.000 Personen bekamen Fieber und andere Symptome, dadurch hatte man aber nur rund 150 Covid-Fälle verhindert.

Journalist Henning Rosenbusch: „Nun wissen wir jetzt, dass die Inzidenz von Geimpften nach 3 Monaten ähnlich hoch ist wie die von Ungeimpften, was bedeutet, dass die Impfungen einen deutlichen negativen Nettoeffekt hatten, wenn es um Krankheit geht.“

Seitenlange Nebenwirkungen

Einiges kann allerdings bereits nach kurzem Blick gesagt werden: Die Impfnebenwirkungen werden massiv unterschätzt beziehungsweise kaum berichtet. Ganze neun Seiten an Nebenwirkungen finden sich plötzlich in den Dokumenten. Das ist um einiges mehr als „keine Nebenwirkungen“, was vom deutschen Gesundheitsminister Karl Lauterbach noch immer behauptet wird.

Ein kleiner Auszug aus der Liste der möglichen Impfreaktionen. (Das Dokument finden Sie hier, ab Seite 30 ist die Liste zu finden)

Die neuen Nebenwirkungen können ganz reale Auswirkungen haben. Weil diese nun dokumentiert sind, könnten Ärzte leichter eine Verbindung zwischen Impfung und der Reaktion eingestehen und der Sache wirklich nachgehen.

Veröffentlicht mussten die Dokumente werden, nachdem die FDA vor einem texanischen Bezirksgericht verloren hatte. Die Non-Profit-Organisation, die den Prozess gewonnen hat und als „Public Health and Medical Professionals for Transparency“ auftritt, hat die Pfizer-Dokumente umgehend auf ihrer Website veröffentlicht. Angaben oder Erklärung darüber, was sie zeigen, fehlen aber (noch). Ein Sprecher der NGO sagte: „Unsere Aufgabe war es, die Dokumente zu beschaffen. Die Analyse überlassen wir den Wissenschaftlern und anderen.“

Die gesamten Veröffentlichungen finden sich hier.

Quelle: TKP

Von Trinity

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